Alles vergehet
Alles vergehet,
Gott aber stehet
ohn´alles Wanken,
seinen Gedanken,
sein Wort und Wille
hat ewigen Grund.
Alles vergehet,
Gott aber stehet
ohn´alles Wanken,
seinen Gedanken,
sein Wort und Wille
hat ewigen Grund.
Wir gehn dahin und wandern
Von einem Jahr zum andern
Wir leben und gedeihen
Vom alten bis zum neuen;
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Du meine Seele, singe,
wohlauf und singe schön
dem, welchen alle Dinge
zu Dienst und Willen stehn.
Ich will den Herren droben
hier preisen auf der Erd;
ich will ihn herzlich loben,
solang ich leben werd.
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Er gebe uns ein fröhlich Herz,
erfrische Geist und Sinn.
Und werf´all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz
in Meeres Tiefe hin.
Er war ins Grab gesenket,
der Feind trieb groß Geschrei.
Eh er´s vermeint und denket,
ist Christus wieder frei
und ruft Viktoria!
Schwingt fröhlich hier und da
sein Fähnlein als ein Held,
der Feld und Mut behält.
Erhebe dein Gemüte
zu deinem Gott und sprich:
Herr, deine Gnad´und Güte
bleibt dennoch ewiglich.
Gelob sei Deine Treue,
die alle Morgen neue.
Lob sei den starken Händen,
die alles Herzeleid wenden.
Herr, mein Hirt, Brunn aller Freuden,
ich bin dein, niemand kann uns scheiden,
ich bin dein, weil du dein Leben
und dein Blut mir zugut in den Tod gegeben.
Herz freu dich, du sollst werden
Vom Elend dieser Erden
Und von der Sünden Arbeit frei.
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Kreuz und Elende,
Das nimmt ein Ende;
Nach Meeresbrausen
Und Windessausen
Leuchtet der Sonne gewünschtes Gesicht.
Freude die Fülle
Und selige Stille
Hab ich zu warten
Im himmlischen Garten;
Dahin sind meine Gedanken gericht.
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